Nova Exklusiv

von Nina Ganahl
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Es ist zehn Minuten vor acht, die Sonne und die meisten anderen Skifahrer schlummern noch. Dafür waren die Pistenraupen bereits unterwegs und haben tolle Arbeit geleistet. Die Pisten sind noch völlig unberührt und machen Lust darauf, sie hinunterzuschwingen. Vor einer halben Stunde hat sich die Gruppe an der Talstation der Versettla Bahn mit den beiden Guides getroffen. Nach der persönlichen Begrüßung ging es hinauf mit der Bahn. Eine erste angenehme Überraschung waren bereits die kuschelig warmen Lammfelle in der Kabine. Eine zweite wartete an der Mittelstation in Form eines warmen Tees, welcher in die Gondel gereicht wurde. Das tat gut, so konnten die Skifahrer die Gedanken beim Blick ins Tal und auf die umgebenden Gipfel herrlich schweifen lassen.

Erstaunlich ruhig
Das Morgengrauen ist hier alles andere als grauenvoll. Im Gegenteil: Die Stimmung und die Ruhe haben fast etwas Meditatives. Oben angekommen standen zunächst einige Aufwärmübungen auf dem Programm: Schultern lockern, Arme und Beine auf die folgenden Abfahrten vorbereiten. Nun bilden sich zwei Gruppen. In einer finden sich Genießer zusammen, in der anderen diejenigen, die etwas mehr Tempo mögen. Schnell noch ein, zwei Bilder mit der Handykamera – dieser Blick, diese Farben müssen einfach festgehalten werden. Das glaubt einem ja sonst keiner zuhause!

Freiraum
Dann startet die „Nova Exklusiv“. Gut eine Stunde lang sind die Teilnehmer unterwegs und dabei ganz unter sich. Sie ziehen ihre eigenen Spuren und genießen den Freiraum. So sammeln sie erhebende Momente – nicht nur wegen der luftigen Höhe, in der sie sich bewegen. Herbert Berger (65) begleitet als Skilehrer seit vielen Jahren die „Nova Exklusiv“ und weiß: „Die Leute sind immer wieder überrascht über das tolle Panorama und die super präparierten Pisten.“ Das intensive Naturerlebnis, wenn die Sonne langsam aufgeht, bewegt auch den Absolventen des renommierten Skigymnasiums in Stams immer wieder. Diese Eindrücke möchte der Mann aus Gortipohl gerne teilen. „Wenn die Skier einmal laufen, sind manche so vertieft, dass sie das Panorama im ersten Moment gar nicht wahrnehmen. Dann mache ich sie gerne darauf aufmerksam.“

Stärkung mit regionalen Produkten
Ab neun Uhr ist die Zeit zum Frühstücken gekommen. Gemeinsam fährt man zum Restaurant Nova Stoba, wo ein herzhaftes Bergfrühstück mit besten Produkten aus der Region auf die Gruppe wartet: Wurst- und Käseplatten, Müsli, Brot, Käse, Eier. Auch Montafoner Riebel steht bereit, daneben Gulaschsuppe und eine Pfanne mit Schinken-Braterdäpfeln. Derart gestärkt kann der weitere Skitag kommen. „Meistens fahre ich mit der Gruppe zum Abschluss noch eine interessante Variante, zum Beispiel Tiefschnee, Firn oder eine schwarze Piste“, erzählt Herbert.

Weitere Informationen auf der Webseite von Montafon Tourismus.

Impressionen der Nova Exklusiv

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