Madrisa Rundtour

von Nina Ganahl
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Lange Powderabfahrten, eine Grenzüberschreitung im Hochgebirge und die Fahrt mit der Rhätischen Bahn – das ist die Madrisa Rundtour, ein einzigartiges Skiabenteuer.

Die Umrundung der Madrisa mit Start in Gargellen ist einer der Höhepunkte im Skiparadies Montafon. Wer sie einmal gemacht hat, wird lange davon schwärmen. Allerdings ist sie nicht ganz einfach zu haben – was ja auch ihren besonderen Reiz ausmacht. Um sicher unterwegs zu sein, wird eine Begleitung durch einen staatlich geprüften Berg- und Skiführer empfohlen sowie eine gute Vorbereitung.

Zuhause 
Auf der Madrisa Rundtour ist man gut sieben Stunden unterwegs, dafür ist Kondition und Kraft gefragt. Somit ist ein entsprechendes Training von Vorteil.

Ausrüstung 
Zur richtigen Ausrüstung gehören: ein Reisepass, ein Paar Ersatzhandschuhe, gute Bekleidung, eine Jause, ausreichend zu trinken sowie ein zuverlässiger Sonnenschutz. Ist man mit einem Bergführer unterwegs, bekommt man zudem eine Einführung in den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde. Im Ort Küblis geht es mit der Bahn oder dem Taxi für ein paar Kilometer weiter –Taxi-Telefonnummer und Abfahrtszeiten notieren!

Start 
Um noch rechtzeitig und vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein, geht es gleich in der Früh mit der ersten Bahn los. Ein gehaltvolles Frühstück sorgt für die optimale Voraussetzung, um gestärkt die Tour starten zu können. Los geht’s!

Tour 
Von Gargellen mit der Bergbahn bis zur Bergstation der Kristallbahn. Die erste Abfahrt führt Richtung Täli, hier werden die Felle angelegt. Weiter geht es in ca. 45 Minuten bis zum St. Antönier Joch. Der Lohn des Aufstiegs ist eine sagenhafte Tiefschneeabfahrt, auf der man 900 Höhenmeter im Pulverschnee zurücklegt. St. Antönien, ein malerischer, tief verschneiter Ort, ist der Endpunkt der Abfahrt. Mit dem Postbus oder Taxi und der entzückenden Rhätischen Bahn reist man durch Lärchen- und Nadelwälder in Kehren nach Klosters.

Mit dem Madrisalift – Skipässe, Saisonkarten und Gargellner Skikarten sind gültig – gelangt man zum höchsten Punkt des Skigebietes. Weiter geht es zum Schlappiner Joch. Bei der Querung dieser Südhänge ist auch auf die Tageserwärmung und die entsprechende Lawinensituation zu achten. Die Wahl der richtigen Spur ist hier sehr wichtig. Eine letzte Traumabfahrt durch das Valzifenztal nach Gargellen krönt die Runde.

Weitere Informationen auf der Webseite von Montafon Tourismus.

Impressionen der Madrisa Rundtour

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